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Albrecht & Partner | DATEV | Bundesfinanzministerium

22.08.2012

Die E-Bilanz kommt

Das Bundesfinanzministerium geht davon aus, dass die sogenannte E-Bilanz wie geplant eingeführt wird.

Das heißt, für Wirtschaftsjahre ab 2013 muss die Gewinnermittlung sämtlicher Gewerbetreibender und Freiberufler dem Finanzamt elektronisch übermittelt werden.

Dafür hat die Verwaltung eine "Taxonomie" entwickelt, die "Mussfelder" und "Auffangpositionen" enthält. Die "Mussfelder" geben eine Differenzierung vor.

In der Praxis bedeutet dies, dass Kontenrahmen in Buchhaltungsprogrammen angepasst und ab 1.1.2013 Sachverhalte auf andere, neue Konten gebucht werden müssen.

Die Taxonomie wird laut Bundesministerium für Finanzen regelmäßig auf notwendige Aktualisierungen geprüft und ist grundsätzlich nur für ein Wirtschaftsjahr zu verwenden: "Für die Übermittlung der Inhalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung durch Datenfernübertragung muss die jeweils für dieses Wirtschaftsjahr geltende Taxonomie verwendet werden."

Für Personengesellschaften beginnt die entsprechende Pflicht erst mit dem Wirtschaftsjahr 2015, allerdings sind dann neben der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung auch eine Kapitalkontenentwicklung, die Sonderbilanzen und die Ergänzungsbilanzen elektronisch zu übermitteln.

Nachdem in den letzten Jahren schon immer mehr Steueranmeldungen und Steuererklärungen elektronisch übermittelt werden mussten, sollen dann "papierbasierte Verfahrensabläufe ... endgültig der Vergangenheit" angehören.