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Albrecht & Partner | DATEV | Bundesfinanzministerium

06.06.2011

Wie hat eine Rechnung auszusehen?

Unternehmer sind nach verschiedenen Regelungen verpflichtet Rechnungen auszustellen. Dabei müssen nach dem Umsatzsteuergesetz im Regelfall folgende Angaben auf der Rechnung stehen:

1. Richtiger Name und richtige Anschrift des Unternehmers

2. Richtiger Name und richtige Anschrift des Leistungsempfängers

3. Steuer- oder USt-Identifikationsnummer des Unternehmers

4. Menge und Bezeichnung des Liefergegenstandes bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung

5. Rechnungsdatum

6. Rechnungsnummer

7. Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung (Kalendermonat reicht)

8. Nettoentgelt

9. der darauf entfallene Umsatzsteuerbetrag

10. im voraus vereinbarte Boni oder Rabatte

 

Andere bzw. zusätzliche Angaben sind zu machen, wenn z.B. eine Umsatzsteuerbefreiung oder eine Umkehr der Steuerschuldnerschaft vorliegt:

Der Hinweis auf die Steuerbefreiung ersetzt dabei praktisch die Angabe des Steuerbetrags und auch bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers muss der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer weglassen und auf die Umkehr hinweisen.

 

Auch wenn bar gezahlt wird, gelten keine anderen Rechnungsanforderungen. Weniger Angaben sind nur bei Kleinbetragsrechnungen bis 150 € notwendig, es reichen aus:

1. Name und Anschrift des leistenden Unternehmers

2. Menge und Bezeichnung des Liefergegenstandes bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung

3. Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe

4. der Umsatzsteuersatz

5. Rechnungsdatum

Auch bei Kleinbetragsrechnungen wäre z.B. auf eine Steuerbefreiung hinzuweisen.